Download E-books Individualisierung und Integration: Neue Konfliktlinien und neuer Integrationsmodus? (German Edition) PDF

By Peter Sopp, Ulrich Beck

Sondern es schon reicht, wenn guy die eingeforderte Mobilitat der Erwerbstati gen berticksichtigt. Will guy wirklich Sonntags Regionalismus und regionale Identitaten predigen und Werktags eine versatile und cellular Gesellschaft ein klagen? Oder ist es nur blanke Kosmetik und Symbolpolitik? Nun ist diese Gegentiberstellung sicherlich plakativ -und entspricht somit den Inhalten vieler Sonntags-und ErOffnungsreden. Wenn die Medizin jedoch nicht die einfache Rtickkehr zur verklarten Vergangenheit sein soll, so stellt sich die Frage, worin sie moglicherweise liegen konnte. Mochte guy an den genannten Organisationsformen festhalten, so mtiBte guy sagen, in der neu er fundenen Familie, in der neu erfundenen Nachbarschaft und in einem globali sierten Regionalismus. Das heiBt, nicht die alten liebgewonnenen Ideen dieser Institutionen konnten einen neuen Integrationsmodus darstellen, sondern ihre in die moderne Gesellschaft transformierten und eingepaBten Spiegelbilder -mit allen damit verbundenen Vor-und Nachteilen! Aber diese Argumentation setzt voraus, daB tiber den Ursprung des Ubels Einigkeit besteht: Individualisierung. Genau hiertiber laBt sich jedoch auch trefflich streiten. Wer sagt denn und welche Belege lassen sich dafiir anfiihren, daB Individualisierung der Beginn allen Ubels der gegenwartigen Gesellschaft ist? Sind nicht Individuen weiterhin soziale Wesen, eingebettet in soziale (Aus tausch-)Beziehungen und Interaktionsnetze? Der Wandel des Handlungsmodus yom "Nahelegen" zum "Wahlen" (SCHULZE 1992), der durch die Sattigung ma terieller Notwendigkeiten und gewachsene fmanzielle Spielraume ermoglicht wurde und weiten Teilen der Bevolkerung im Nachkriegsdeutschland einen mittelschichtsorientierten Lebensstil erlaubte, veranderten die sozialstrukturel len Rahmenbedingungen und die vorherrschenden Wahrnehmungsmuster (vgl. MULLER-SCHNEIDER 1996).

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By Stanley R. Barrett

Innovative and sometimes debatable, Barrett's learn levels over the full scope of anthropological idea. It presents a clean interpretation of the heritage of idea and mounts another standpoint, outfitted round dialectics, that's eminently appropriate to post-colonial anthropology.

He argues that anthropological concept has did not be cumulative. it's been characterised by means of oscillation and repetition - theoretical orientations have seemed and disappeared, simply to be found once more. Addressing a number of conceptual contradictions that have by no means been resolved, he introduces novel suggestions corresponding to salvage idea and backward conception, and argues that during many respects anthropological concept resembles the structuralists interpretation of myth.

Social existence, he asserts, is inherently contradictory, even supposing hid by way of a variety of mechanisms, such a lot of which make stronger the established order. Attacking the appearance of simplicity which has ruled positivistic methods and the out-dated id of anthropology with non-Western, primitive, and tribal societies, Barrett contends that energy and privilege all over will be the fundamental matters of anthropological inquiry.

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Download E-books Interkulturelle Zusammenarbeit: Kulturen ― Organisationen ― Management (German Edition) PDF

By Geert Hofstede

Ende der 60er Jahre beschäftigte ich mich eher zufällig mit kulturellen Unterschiede- und stieß dabei auf umfangreiches fabric für eine Studie. Als Ergebnis dieser Studie wurde im Jahr 1980 ein Buch zu diesem Thema mit dem Titel Culture's outcomes veröffentlicht. Es conflict bewußt für ein Fachpublikum geschrieben, denn es weckte Zweifel an der Allgemeingültigkeit traditioneller Lehren der Psychologie, Organisationssoziolo­ gie und Manag!!menttheorie: ich mußte daher sowohl die theoretische Argumentation darlegen, als auch Basisdaten und die statistischen Verfahren angeben, an hand derer ich meine Thesen aufstellte. Die 1984 erschienene Taschenbuchausgabe verzichtete auf Basisdaten und Statistik, conflict ansonsten aber mit der gebundenen Ausgabe von 1980 identisch. Culture's effects erschien in einer Zeit, als das Interesse an kulturellen Unterschie­ den sowohl zwischen Ländern als auch zwischen Organisationen rapide anstieg; es gab damals kaum empirisch gestützte Informationen zu diesem Thema. Die Unterschiede zwischen Ländern waren zwar auch in dem vorherigen Buch enthalten, aber vielleicht waren es zu viele auf einmal. Offensichtlich haben sich viele Leser nur mit einem Teil des Inhalts befaßt. Viele Leute, die sich auf das Buch berufen, behaupten beispielsweise, ich hätte die Wertvorstellungen von IBM-(oder "Hermes-") Führungskräften untersucht. Die von mir verwendeten Daten bezogen sich auf IBM-Mitarbeiter, und wie das Buch selbst zeigte, ist dies ein erheblicher Unterschied.

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